Lusitano

Herkunft

Der Lusitano gehört zu den ältesten Pferderassen Portugals. Seinen Ursprung hat er in den alten iberischen Pferden. Den Namen erhielt das rassige Pferd von seinem Herkunftsgebiet Lusitanien, heute Portugal. In Portugal wird er auch zum Stierkampf eingesetzt. Der Rejoneadores, Stierkämpfer, kämpft hier nur vom Pferd aus. Der Lusitano ist keine Massenware. Weltweit gibt es nicht mehr als 20.000 Pferde dieser Rasse.

Exterieur

Der Lusitano kann ein Stockmass zwischen 150 und 165 cm erreichen. Der Widerrist ist nicht sehr ausgeprägt, aber kräftig, breit und muskulös. Die Brust ist tief, muskulös von mittlerer Weite. Die Schultern sind lang und fallen schräg ab. Der Rücken der Pferde ist fast gerade mit einer kurzen ausgeprägten Lendenpartie und einer kräftigen Kruppe. Der gewellte Schweif ist tief angesetzt und genau wie die Mähne dicht und lang. Der mittellange Hals ist gut angesetzt. Der Kopf ist klein, schlank mit einem geraden, mitunter leicht ramsköpfigen Profil. Die Augen sind groß, sanft und ruhig und die Ohren fein und schlank. Die Hinterhand ist ausgeprägt mit geschlossener Winkelung und gut bemuskelten und trockenen Fesseln.

Die vorherrschende Fellfarbe beim Lusitano ist Grau. Es sind aber auch Schimmel, Braune, Rappen, Falben und Palominos vertreten.

Verwendung

Der Lusitano ist sensibel, lebhaft und unerschrocken. Er ist als Freizeitpferd bestens geeignet. Er wird aber auch gern bei der Jagd, beim Stierkampf und als Fahrpferd eingesetzt. Als Dressurpferd ist er besonders für die Hohe Schule geeignet.